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Ehrenkomitee:

Bogdan Zdrojewski
Minister Kultury
i Dziedzictwa Narodowego
PROJEKT FINANSOWANY
ZE ŚRODKÓW MINISTRA KULTURY I DZIEDZICTWA NARODOWEGO

ICOMOS
Międzynarodowa Rada
Ochrony Zabytków
PATRONAT POLSKIEGO
KOMITETU NARODOWEGO
Wolin
WOIWODSCHAFT: zachodniopomorskie
KREIS: Kamień Pomorski
GEMEINDE: Wolin
DIöZESE: szczecińsko-kamieńska
DEKANAT: Wolin
ERSCHLISSUNGSDATUM: ok.1288 r.
KASSIERUNG: 1534/35 r.
Geschichte

Geschichte die Abtei

      Das Kloster der Ziesterzienserinnen stiftete, im Einvernehmen mit seinen Brüdern Barnim II und Otto I - der Herzog von Szczecin, Boguslaw IV. Der Konvent der Schwestern kam aus Szczecin. Nach kurzer Zeit traten Töchter der Rittergeschlechter, aber auch bekannter Bürgerfamilien aus Kamien und Wolin dem Orden bei.
      Im Februar 1288 bestätigte Hermann, der Bischof von Kamien, das von Boguslaw IV überwiesene Patronat der Pfarrei Wolin zum Bau eines neuen Klosters. Die Stiftungsurkunde wurde am 20,Februar 1288 im Uckermünde ausgestellt.
      Anfänglich wurde das Baugelände außerhalb der Stadtmauern, in der Nähe des Hafens am Fluß Dziwna festgelegt. Zur Ausstattung gehorte das Patronat der Nikolaikirche in Wolin, welches 1297 von Bischof Piotr von Kamien bestätigt wurde. Weiterhin das Patronat der St. Georgskirche,wie auch der Nikolaikirche unterhalb der Stadt. Der Stifter überwies auch das Fischrecht mit drei kleinen Fischgarnen in Dziwnow und drei Booten in der Stettiner Bucht.Der Fischfang des Klosters wurde von jegelichen Abgaben befreit. Das Dorf Płocin sowie alles andere Gelände welche das Kloster von der Stadt bekam wurden dem Kloster überwiesen.
      Die Stiftungsurkunde erwähnte auch eine gewisse Einschränkung anderen klösterlichen Niederlassungen entgegen, welche ohne Erlaubnis der Zisterzienserinnen sich daselbst nicht ansiedeln durften. Außer den Herzögen hatte niemand das Recht, Altäre, Kapellen, Vikariate oder Kirchen zu bauen. Die Schwestern hatten die Erlaubnis zu klostereigenen Handwerkern, wie Webern, Schustern und Totengräbern. Die Befreiung von Gerichtsbarkeit und Ökonomie erhielt der Konvent im Jahre1299.
      Die Lokalisation des Klosters wurde später verändert, so daß der gesamte Komplex sich im Stadtinneren, in unmittelbarer Nähe des herzoglichen Schlosses befand.
      Das Vermögen des Kloster wuchs systematisch durch weitere Schenkungen und Ankäufe.Die Schenkungen waren gewöhnlich klein, größer jedoch die als Aussteuer ins Kloster mitgebrachten Güter. Von besonders hohem Wert erwiesen sich die Gaben der Töchter aus herzoglichem Geschlecht, oder aus dem Hochadel. Letztendlich besaß der Konvent elf Dörfer.Das Fischrecht in Dziwnow und zwischen Wolin und den Dörfern Darzowice und Laski erhielten die Schwestern1288.
      Im Jahre 1386 wurden die Zisterzienserinnen von Abgaben für Fischfang in der Stettiner Bucht befreit. Aus dem Jahre 1429 wird berichtet, daß die Schwestern vom Marien-Kapitel Szczecin das Fischrecht mit kleinen Netzen gepachtet hatten. Als Fischer fungierten die Klosterbauern aus Kopia und Swiętowice.
      Herzog Boguslaw IV schenkte seiner Tochter Judith und anderen Nonnen des Klosters die Ländereien Bukowsk und das Patronat der Kirche in Krummin mit dem Vorbehalt der Gründung eines Filialklosters. So ist die Stiftung des Klosters in Krummin auf das Jahr1302 zurückzuführen. In der Ausstattung seiner Tochter Judith befreite der Herzog die Nonnen von weiteren Abgaben, bestätigte das Patronatsrecht, überließ ihnen Gerichtsbarkeit, befreite die Bewohner von Diensten und anderen Pflichten, außer der Landesverteidigung.
      Papst Benedikt XII bestätigte den Nonnen das Patronatsrecht der Kirchen in Sibin, Koniew, Mierzęcin, Laski und der St. Georgskirche , der Nikolaikirche in Wolin, sowie auch der Michaelskirche.
      Im Jahre 1477 trat Herzogin Maria ins Kloster ein. Aller Wahrscheinlichkeit war sie die jüngste Tochter Herzog Bogusław X , welcher das westpommersche Herzogtum vereinigte. Maria wurde später Äbtissin des Klosters. Mit ihrem Eintritt bekam das Kloster zwei weitere Dörfer; Jarzębowo und Kodrab.Ähnlich wie in anderen Klöstern, beschäftigten sich die Nonnen mit der Herstellung lituirgischer Gewänder, Kopieren und Ilumieren von Handschriften und der Ausbildung der Töchter des niedern Adels. Sie leiteten auch Krankenhäuser und Hospize, welche nach der Kassation aufgelöst wurden.
      Mit immer stärkerem Einfluß der Reformation, kam es zur Verringerung des klösterlichen Besitzes besonders bedingt durch den niederen Adel. Nach den Beschlüssen des Parlaments (Sejm) in Trzebiatow 1534/35 begann sofort die Säkularisation des Klosters. Nach erfolgter Kassation, ging der gesamte Besitz in den Schatz des Herzogtums über. Die Gebäude wurden mit den nebenliegenden Bauten des herzoglichen Schlosses zusammengelegt, ein Teil dessen zu einem Mädchenstift und Internat umfunktioniert. Die Nonnen erhielten ein Bleiberecht bis zum Lebensende.
      Während der 1675 erfolgten Belagerung der Stadt durch die Brandenburger, wurden Schloss, Kirche und Kloster ein Raub der Flammen. Einige Jahre später wurde alles abgerissen, nur die Keller verblieben. Auf einem Flügel des Schlosses wurde ein Gutshof errichtet, auf dem Klostergelände im Jahre 1880 ein bis heute bestehendes neogotisches Rathaus erbaut, in welchem bis zum heutigen Tag die Stadtverwaltung ihren Sitz hat.    
   

↑ Haufen

Die Abtei des Objekt heute

Wolin heute

Die ehemaligen Zisterzienserobjekte überdauerten nicht bis in unsere Zeit.
Verblieben ist die gotische St. Nikolauskirche, deren Patronatsrechte die Zisterzienserinnen inne hatten. Der Bau der Kirche dauerte vom Ende des XIII. J.h. bis ins XV. J.h. Im Jahre 1945 brannte die Kirche aus, sie wird gegenwärtig wiederaufgebaut. Eine Grabplatte der Zisterzienserinnen blieb erhalten.

↑ Haufen

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