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Bogdan Zdrojewski
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ICOMOS
Międzynarodowa Rada
Ochrony Zabytków
PATRONAT POLSKIEGO
KOMITETU NARODOWEGO
Ludźmierz
WOIWODSCHAFT: małopolskie
KREIS: limanowski
GEMEINDE: Jodłownik
DIöZESE: tarnowska
DEKANAT: Tymbark
ERSCHLISSUNGSDATUM: -
KASSIERUNG: -
Geschichte

Geschichte die Abtei

Der Stiftungsprozess der Ansiedlung ó der Zisterzienser in Podhale fand in den Jahren 1231-1243 statt. Der Initiator war der Krakauer Woiwode Teodor aus dem Geschlecht der Gryfiten. Der erste Standort der Mönche war Ludzmierz.
Als mögliche Stiftungszeit werden die Jahre 1231-1234 - oder 1238-1242 angesehen. Das Mutterkloster der Mönche kann nicht mit Sicherheit angegeben werden, in Frage kommen die Klöster Sulejów oder Jędrzejów. Um das Jahr 1238 befanden sich die Zisterzienser bereits in Ludzmierz. Es ist jedoch nicht bekannt, wie ihre ersten Bauten aussahen. Die erste Ausstattung stammte aus den Gütern Teodors, welche er vor seinem Tode (etwa 1237) angesammelt hatte.
Die Gründe für die Stiftung waren unterschiedlichster Art: Privatintiative Teodors, Devotion, politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche Kolonisierung und Aktivisierung des Gebirgs-vorlandes der Karpaten.
Zisterzienser- wie auch die Klarissenstiftung in Sšcz hatten ohne Präzedens einen großen Anteil an der Kolonisierung dieses Landstriches.
Schwierige Klimaverhältnisse, Überschwemmungen und Raubüberfälle waren die Gründe der Übersiedlung der Mönche in das Tal der Stradomka. Nach dem Tatareneinfall (1241) kam es zur Translokation des Klosters nach Szczyrzyce. Ein Teil des Konvents verließ Ludzmierz zwischen 1239 und 1243.
Die anfängliche Ausstattung des Klosters mit weit vonenander entfernten Gütern, die Lage der Abtei in einer unwirtlichen, menschenleeren Gegend mit schlechten Böden, ergaben Schwierigkeiten beim Fördern einer neuen, dörflichen Struktur, mit zusammengelegten, rechtlich gut organisierten Gütern
Die älteste autentische Urkunde über Szczyrzyc und die Zisterzienser stammt aus dem Jahre 1238. Die Erneuerung der Stiftung war mit einer Bestätigung aller Schenkungen, sowie einer Zusammenlegung der Güter, des bereits verstorbenen Stifters verbunden.
Boleslaus der Schüchterne bestätigte das Privileg aus dem Jahre 1234, welches die Ansiedlung von Dörfern in Podhale betraf. Die Domäne der Mönche von Szczyrzyce umfasste einen großen Teil des westlichen Podhale und reichte im Osten bis Ostrowsko und Dębna.
Eine Urkunde aus dem Jahre 1254 zählt unter den Klostergütern Felder und Wiesen der Dörfer Dębno, Długopole, Ludzmierz, Ostrowiec, Ostrowsko und Wilczepole auf. Der Keim der ältesten Ansiedlungen waren nachstehend genannte Ortschaften: Dębno, Długopole, Ludzmierz, Nowy Targ, Ostrowsk und Waksmund. Im Jahre 1308 schenkte Wladislaus Łokietek dem Kloster das Privileg, Dörfer auf sog, deutschem Recht zu gründen. König Kasimir der Große bestätigte diese Urkunde 1333.
Im dritten Jahrzehnt des XIV Jh. wird Nowy Targ als Eigentum des Klosters Szczyrzyce erwähnt. Die erste Lokalisierung der Stadt wurde von den Mönchen auf altem Recht durchgeführt. Nach neuerlicher Lokalisierung zur Zeit Kasimir des Großen, wurde die Stadt auf das Magdeburger Recht bestätigt und dadurch verloren die Zisterzienser ihr Anrecht auf die Stadt.
Nach der Übernahme Podhale durch den König, wurden in der Zeit 1335-1338 die Güter des Klosters konfisziert. Nur die Dörfer Ludzmierz und Krauszow, sowie die Stelle an der sie von neuem das Dorf Rogożnik gründeten, wurde ihnen gelassen.
Im XV Jh. bemühte sich das Kloster seine Güter im Komplex Szczyrzyce zusammen-zulegen. Durch verschiedenen Austausch kam es zur Erweiterung des Besitzes.
Das XVJh. war eine Zeit unaufhörlicher Schwierigkeiten mit der Verwaltung der Landgüter. Es kam zu zahlreichen Gerichtsprozessen um Eigentumsrechte und Kompetenzen einzelner Besitztümer mit den Nachbarn. Viele dieser Prozesse zogen sich über Jahre hinaus.
Abt Edmund a Cruze führte im Jahr 1580 eine Visitation des Klosters durch. Er stellte fest, dass außer der Kirche die hölzernen Klosterbauten sehr überaltert sind und der Konvent neue Ausrüstungen benötigt. Im Kloster befanden sich derzeit nur fünf Priester, darunter nur zwei Autochtonen.
Die in Szczyrzyc ansässigen Mönchen absolvierten ihr Studium an der Krakauer Akademie.
Das XVII und XVIII Jh. waren mit ständigen Truppendurchmärschen und Plünderungen, von Kriegen geprägt. Es gab aber auch, da Abt Drohojowski amtierte, eine florierende Zeit für das Kloster. Er begann um 1620 mit einem barockem Umbau der Abtei, den sein Nachfolger, Abt Remigius Łukowski um 1640 beendete. Das Kloster behielt seinen Besitz bis zum Tode des letzten Abtes Remigius Grzymisławski im Jahre 1794 .
Nach der ersten Teilung Polens und dem Versuch einer Kassation des Klosters, konfiszierte die österreichische Regierung den größten Teil der Güter. Diese wurden später mit Graf Dzieduszycki in die Salinen in Kalisz umgetauscht. Im Jahre 1843 wurden hier tschechische Mönche angesiedelt. Es gelang den Mönchen nicht, die verlorenen Güter wiederzuerlangen. Nach ihrer Rückkehr nach Tschechen, kehrten im Jahr 1848 die polnischen Zisterzienser zurück.
Das Kloster kaufte im Jahr 1868 seine Güter von Gräfin Dzieduszycki zurück. Papst Benedikt der XV verlieh dem Kloster wieder die Würde einer Abtei. Während des zweiten Weltkrieges übte man in Szczyrzyc geheime Lehrtätigkeit auf Gimnasiumsniveau aus. Nach dem Kriege errichtete man dort ein Klostergimnasium, welches 1955 vom Staate liquidiert wurde.

↑ Haufen

Die Abtei des Objekt heute

Die Zisterzienserkirche
 
      Die jetzige barocke Kirche, die der Aufnahme Mariens in den Himmel und dem hl. Bischof Stanislaus geweiht ist, wurde um 1620 erbaut und ist eine Stiftung des Abtes von Szczyrzyc, Stanislaus Korczak Drohojowski.    
          Herrlich geschnitzte Eingangstüren führen durch das gotische Portal in die Kirche. Die Schnitzkunst der Türen sind das Werk eines hiesigen Mönches aus der Hälfte des XVII. J.h.
      Das Kircheninnere ist mit Polychromie im Jugendstil ausgestattet. Diese wurden 1913 von Jan Łukowski beendet. Die Ausstattung ist im Barock- und Rokokostil. Besonders zu beachten, der barocke Hochaltar, eine Stiftung Abt Remigius Łukowskis, mit dem Bild der in die Herrlichkeit Gottes aufgenommenen Muttergottes (Anfang des XVII.J.h.), das wundertätige Bild der Muttergottes von Szczyrzyce (XVI.J.h.), die Rokokokanzel aus der zweiten Hälfte des XVIII.J.h. mit einer Skulptur des hl. Bischofs Stanislaus unter dem Baldachim, ein Kreuz aus der ersten Hälfte des XV. J.h., ein steinernes Weihwasserbecken mit vier Szenen der Leidensgeschichte Christi (Ende des XVI.J.h.)    
     
Kontakt:
Opactwo OO.Cystersów
34-623 Szczyrzyc 1
tel. 0048 018 332 00 04

Godziny otwarcia muzeum
Dni powszednie:
od 9.00 do 11.00 i od 14.00 do 17.00
Niedziele i święta:
od 13.00 do 17.00
tel.: 0048 018 332 00 04 wew. 25
 

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