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Ehrenkomitee:

Bogdan Zdrojewski
Minister Kultury
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PATRONAT POLSKIEGO
KOMITETU NARODOWEGO
Sulejów

Fot. Piotr Namiota
WOIWODSCHAFT: łódzkie
KREIS: Piotrków Trybunalski
GEMEINDE: Sulejów
DIöZESE: radomska
DEKANAT: tomaszewski
ERSCHLISSUNGSDATUM: pocz. 1176 r.
KASSIERUNG: 1819 r.
Geschichte

Geschichte die Abtei

Der Initiator und zugleich Ausführende der Stiftung in Sulejów war Kasimir der Gerechte noch vor dem Jahre 1176.
Der Standort des zukünftigen Klosters war keine menschenleere Gegend. Die erhaltenen beiden Komplexe (um Sulejów und Bałdrzychowa) waren schon organisiert und gut bewirtschaftet. In Sulejów bestand eine Zollkammer und die Kolonisierung ging gut voran. Einen günstigen Einfluß hatten die durch Sulejów führenden Handelswege von West- und Nordeuropa nach Russland. Schnell enstand hier auch ein Markt.
Der Stiftungsprozess brachte dem Kloster außer Dörfern auch ökonomische Immunität, Regalien und zur Stärkung der Kolonisierung einen Teil von Sklaven, die vom Kloster in Adskribienten umgewandelt wurden.
Im XIII Jh. erfreute sich das Kloster immerwährender Gunst der Nachfolger seines Stifters: Leszek der Weisse, Grzymisław, Konrad Mazowiecki und Bolesław der Schüchterne hielten ihre Hand über das Kloster. Leszek der Weisse tätigte neue Schenkungen: Immunität, Dörfer, Baurechte für Mühlen, sowie Fangrechte für Biber.
Schon zu Anfang des XIII Jh. verfügten die Zisterzienser über ein größeres Vermögen und begannen ein neues, prachtvolles Gotteshaus zu bauen. Im Jahre 1232 wurde die Einweihung der Kirche vom Gnesener Bischof Pelka vorgenommen. Die Kirche wurde der Allerseligsten Junfrau Maria und dem hl. Thomas Becket geweiht. In den nächsten Jahren wurde der Bau des Kapitelsaales begonnen, der um die Hälfte des XIII Jh. beendet war.
Das Kloster übernahm im Jahre 1232 eine Schenkung des Herzogs von Großpolen Wladislaus Odonica, die sogenannte Dobrowoski-Mitgift, die vom hl. Bogumil für die Missionsarbeit bei den Preussen bestimmt war. Zwanzig Jahre später übernahmen die Mönche auch die Ausstattung des Klosters Szpetal.
Die dynamische Entwicklung des Kloster wurde jedoch gehemmt. Streit mit den Norbertanern und der Ritterschaft der Umgebung um den Zehnten, machten eine Verteidigung der verstreut liegenden Güter nötig. Die Ländereien lagen vereinzelt auf den Gebieten von Krakau, Sandomierz, Lęczyce, Sieradz Großpolen, Pommern und Kujawy. Die Güter der Abtei wurden teilweise durch den zweiten Einfall der Tataren ausgeraubt. Zusätzlich verzögerten die Mönche die Entsendung eines neuen Konvents aus Sulejów ins Kloster Szpetal und zwar entgegen den Beschlüssen des Generalkapitels. Andrerseits fühlten sie sich als Besitzer Szpetaler Ländereien. Das alles führte iJ. 1285 zu einer Krise der Abtei die mit Ärgernis bezeichnet wurde. In diesem Jahr wurde der Konvent von Sulejów nach Byszewo verwiesen. Das Kloster Sulejów wurde von Mönchen aus Wšchock übernommen. Die großen Klostergüter wurden zwischen die Klöster Sulejów und Byszewo aufgeteilt.
In den XIV - XVII Jh. wurde ausserhalb des Rechtecks der Klostergebäude ein Befestigungsring erbaut (gotisch und renaissance-barock), was als Stärkung der Abtei nach der Krise d.J. 1285 angesehen werden kann.
Im XV.Jh. hielten sich Wladislaus Jagiełło und Kasimir Jagiellończyk im Kloster auf.
Der erstgenannte erteilte dem Kloster eine Reihe von Privilegien (1388,1405/06, 1431).
Im Jahre 1431 wurde das Kloster von den Tataren niedergebrannt. Mit dem Bau einer neuen, gemauerten Kirche, an Stelle der bisherigen hölzernen, wurde i.J. 1640 begonnen. Nach ihrer Fertigstellung 1648 wurde sie von Bischof Franciszek Kobielski von Łuck eingeweiht.
Während der Konföderation von Bar erlitt das Kloster große Schäden, danach fielen Kirche und Klostergebäude 1790 einem Großbrand zum Opfer. Unter dem Schutz der Abtei befanden sich i.J. 1772 vier Pfarrkirchen: Sulejów, Bałdrzychow, Laszów und Mogielnica.In den folgenden Jahren sank die Zahl der Mönche beträchtlich. Im Jahre 1793 wurde Kloster und Städtchen von preußischen Husaren besetzt, um dann 1795 ganz dem preußischen Staat einverleibt zu werden. Das Kloster jedoch wurde von Österreich übernommen.
Die zaristische Regierung verfügte 1819 die Kassation des Klosters Sulejów. Seine Güter wurden dem Königreich Polen überlassen.
Die Konventskirche in Sulejów wurde zur Pfarrlirche und den Diözesanpriestern übergeben. In den Klostergebäuden wurde 1860 ein Kinderheim untergebracht.
Im Verlauf des Krieges wurden die Klostergebäude beschädigt. In den Jahren von 1923-25 und 1946-50 führte man konservatorische Arbeiten durch. Über alle die Jahre gehörten die Klosterobjekte dem Diözesanklerus. Erst seit 1986 wurden sie den Zisterziensern zurück gegeben, wo sie seither wieder residieren. Ab 1994 wurde ein sogenanntes Priorat eingerichtet und von Mönchen aus Wšchock besetzt.

↑ Haufen

Die Abtei des Objekt heute

Sulejów heute

Im Jahre 1986 wurde den Zisterzienern in Sulejów Kirche und Kloster nach 167 Jahren wieder zurückerstattet. Augenblicklich befindet sich dort ein gewöhnliches Priorat der Mönche aus Wąchock.

Das Kloster

Nur der Ostflügel des Klosters, also der älteste Teil des Claustrums ist erhalten geblieben. Er umfaßt die Sakristei und den Kapitelsaal. Letzterer besteht in seinem romanischen Gepräge und beherbergt heute ein Museum mit wertvollen Exponaten.

Die ehemalige Zisterzienserkirche

Die Thomas Katnaryjski - Kirche wurde fast ausschließlich aus Sandstein gebaut; (Aussenmauern, Konstruktionselemente und Verzierungen).
Über dem früheren Seiteneingang befindet sich ein romanisches Tympanon vom Ende des XII.J.h. Über dem romanischen Portal des Haupteinganges ist ein Maßwerk aus dem XIII. J.h. zu sehen.
Das Innere der Kirche ist spät-romanisch.Der Hochaltar im Rokoko-Stil wurde 1788 von Jan Millmann erbaut. Die vier Seitenaltäre des Mittelschiffes (XVII. J.h.) inbegriffen der Altarbilder stiftete der Abt Stanislaus Zaremba. Sein Wappen befindet sich im Retabulum des Altars der gnadenreichen Mutttergottes. Die Ausstattung des Inneren wird durch das Gestühl (zweite Hälfte des XVIII. J.h.), der Orgel (XVII. J.h.), der Kanzel (zweite Hälfte des XVIII. J.h.), dem Altar von 1788 mit einem gotischen Kruzifix aus dem XV. J.h., dem Bild der Muttergottes aus Pompej, zwölf holzgeschnitzten Sulejów-Löwen; mit denen die Legende der Entstehung des Klosters verbunden ist, sowie das Kruzifix ( Kapitular) aus dem XVII. J.h. ergänzt.
Die Süd- und Nordseite des Presbyteriums wurde um 1552 polychromiert und stellen die Apostel dar. Im Presbyterium befindet sich auch das Bild "Aufnahme Mariens in den Himmel" aus dem Jahre 1788.
Erhalten blieben auch sieben Grabplatten der Äbte von Sulejów,sowie eine Gedenktafel die an den Aufenthalt in der Abtei Königs Wladislaus Jagiełło auf dem Wege nach Grunwald 1410 erinnert. Die Ornamente der Säulen und Wandpfeiler sind eine Vervollständigung des Ganzen.
Im Umkreis der Objekte sind noch sechs Basteien der Befestigung erhalten geblieben: Die Musik-Bastei (in Form eines Zylinders), die Krakauer Bastei (als höchste Einfahrt), die Attik-Bastei, die mauretanische-Bastei (älteste), die Abtei-Bastei (mit anliegendem Arsenal) und die Ritter-Bastei.
Kontakt:
OPACTWO CYSTERSÓW
ul. Opacka 13
97 - 330 Sulejów
tel. (+48) 44 61 62 584
www.cystersi.sulejow.pl

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