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Ehrenkomitee:

Bogdan Zdrojewski
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PATRONAT POLSKIEGO
KOMITETU NARODOWEGO
Kamieniec Ząbkowicki

Fot. Witold Kubus
WOIWODSCHAFT: dolnośląskie
KREIS: Ząbkowice Śląskie
GEMEINDE: Kamieniec Ząbkowicki
DIöZESE: świdnicka
DEKANAT: Kamieniec Ząbkowicki
ERSCHLISSUNGSDATUM: 1248 - 1251r.
KASSIERUNG: 1810 r.
Geschichte

Geschichte die Abtei
     
      Am Anfang des XIII Jahrhunderts gehörte Zšbkowice dem Geschlecht Pogorzelec. Sie stifteten dort das Kloster der Regulären Kanoniker des hl.Augustinus aus Wrocław. Inneren Problemen zufolge kam es im Jahre 1240 zur Schließung des Augustinerklosters und am 7.Januar 1246 trafen hier die Zisterzienser aus Lubišż ein.
      Die Augustiner versuchten das Kloster wieder in ihren Besitz zu bringen. Der Streit wurde durch einen päpstlichen Legaten zu Gunsten der Zisterzienser beigelegt. Papst Innocent IV bestätigte am 15.Juli 1251 die Übernahme des Klosters, so wie auch am 14.Mai 1262 sein Nachfolger, Papst Urban IV.
      Sobald begannen die Zisterzienser mit dem Bau der Klosterobjekte sowie der Kirche nach eigenen Regeln. Die Schutzpatronin verblieb die allerseligste Jungfrau Maria, was übrigens auch zu ihrer Tradition gehörte.
      Der größte Teil der Güter und Einkünfte kam aus Schenkungen. Es ist anzunehmen, dass die Mönche die Dörfer Łaski, Ożary, Mškolno und Chwalisław gründeten. Es folgten weitere Schenkungen und auch Tausche. Bis zum Beginn des XV Jahrhunderts d.i. bis zur Säkularisierung, blieb ein Großteil des Landeigentums in den Händen der Zisterzienser. Das Tal der Neisse hatte besonders gute Böden, was wiederum zu einer schnellen Entwicklung der Landwirtschaft führte . Angebaut wurden Getreide, Hülsenfrüchte, Raps, Hopfen und Wein. Die weniger fruchtbaren Böden dienten zur Viehzucht (Schafe, Rinder und Pferde.) Die zum Kloster gehörigen Teiche, sowie die Neisse und ihre Nebenflüsse lieferten Fische - und die umliegenden Wälder Wild. Auf den Gütern derAbtei arbeiteten zahlreiche Mühlen, sowie andere handwerkliche Betriebe mitWebern, Gerbern, Schuhmachern, Schmieden und Bäckern. Bierbrauereien und Brennereien gab es ebenfalls. Das Kloster unterhielt auch zahlreiche Wirtshäuser und besaß auch das Recht. Seine Erzeugnisseauf Märktrn und Ablässen in Bardo und anderen Städten zu verkaufen. Ein Markt wurde auch auf dem Platz vor den Klostergebäuden abgehalten.
      Im Jahre 1273 bekam das Kloster auch das Privileg Mineralvorkommen auf seinen Grundstücken abzubauen.
      Eine wichtige Einkommensquelle waren die Zehnten aus sehr zahlreichen Dörfern, welche Schenkungen des Bischofs von Breslau waren. Um den Beibehalt dieser Privilegien kam es desöfteren zu Streitigkeiten mit Pfarrern, Schulzen und den Bewohnern der Dörfer. Diese Konflikte führten sogar zur Entvölkerung verschiedener Dörfer.
      Die ersten zwei Jahrhunderte in der Geschichte des Klosters Kamieniec waren für die Abtei eine günstige Zeit, und dies nicht nur auf wirtschaftlicher Basis. Um die Jahrhundertwende zwichen dem XIII u. XIV Jh. begann die Kamieniec-Präpositur in Bardo, das zu einem Mittelpunkt der Muttergottesverehrung nicht nur für Schlesien wurde.
      Die Mönche aus Kamieniec übten ihre seelsorglichen Tätigkeiten auch in den Pfarreien aus, die nicht zu ihrem Besitz gehörten. In Herbergen und Hospizen wurden von ihnen auch Kranke, Arme und Einsame betreut. Das Kloster beschäftigte sich auch mit Geschichts- Schreibung, sowie liturgischen Schriften. Manche Handschriften waren wertvoll und reich iluminiert. Ein Urkunden-Scriptorium wurde ebenfalls geführt.
      Eine äusserst tragische Zeit brach für die Abtei, mit den Husittenkriegen an. Die Kloster-bauten wurden zerstört und die Zahl der Mönche verringerte sich. Zu weiteren Verwüstungen kam es in den Jahren 1467-1471 während der Kämpfe Jerzy von Podebradu gegen die schlesische Liga. Die Kriegsjahre brachten finanzielle Schwierigkeiten mit sich - und auch die klösterliche Disziplin litt darunter.
      Im Jahre 1524 verwüstete ein Brand das Kloster. Über eine lange Zeitspanne gab es keine Mittel und Möglichkeiten es wieder aufzubauen. Erst einige Jahrzehnte später, unter Abt Simon II konnte man mit dem Wiederaufbau beginnen.
      Während des 30-jährigen Krieges hatte die strategische Lage des Klosters einen großen Einfluß auf die Zersörungen. Durch Kamieniec zogen die verschiedensten Heere und so wurden wieder die Abtei und ihr gesamtes Besitztum verwüstet und ausgeraubt. Viele Dörfer waren entvölkert, zu allem Unheil brach 1633 auch noch die Pest aus. Der Konvent wurde vertrieben.
      Simon III (1641-1661) begann mit der Erneuerung des klösterlichen Lebens, versuchte die Wirtschaft zu retten und errichtete zusätzliche Bauten. Die Klosterkirche wurde erneuert - und 1675 begann ein kompexer Umbau des Klosters. Zu dieser Zeit entstand in Kamieniec auch einen Brauerei, eine Bäckerei eine Wirtschaft und ein Meierhof.Abt Augustin Neudeck begann eine Büchersammlung zu erstellen. Die Zahl der Bände stieg von Jahr zu Jahr. Auch auf die Ausbildung der Mönche wurde großer Wert gelegt. Viele wurden zum Theologie-studium nach Prag entsendet. Die seelsorgliche Tätigkeit wurde wieder in vollem Umfang ausgeübt, so dass im Jahre 1724 neun Pfarreien von ihnen geleitet wurden.
      Im Verlauf der preußisch-österreichischen Kriege (1740-1763) fiel Schlesien an Preußen und König Friedrich II belegte kirchliche Institutionen mit gewaltigen Steuern. So kam es zu einer totalen Verschuldung der Abtei. Auch die nächsten, also napoleonischen Kriege brachten eine weitere Verschlechrterung der finanziellen Lage.
      Am 23 November 1810 kam es zur Schliessung der Abtei. Der gesamte Besitz ging an den Staat über. Ein Großteil der Ausstattung von Kloster und Kirche wurde verkauft. Die Bibliothek des Klosters wurde aufgeteilt Die Ländereien einer königlichen Verwaltung unterstellt. Den größten Teil des Klosterbesitzes kaufte 1812 die Schwester des preußischen Königs, Friederike Wilhelmine Luise - derzeitig Königin der Niederlande.
      Im Jahre 1817 verwüstete eine Feuersbrunst einen Teil der Gebäude - und nach der Sprengung der Klostermauern wurden diese abgetragen.
      Während des zweiten Weltkrieges dienten das Kloster und die frühere Abteikirche als Aufbewahrungsort von Kunstsammlugen, Bibliotheksinventar und Archivalien. Es war dies die größte Ansammlung in ganz Niederschlesien. Nach dem Ende des Krieges wurde die einstige Zisterzienserkirche zur Pfarrkirche von Kamieniec ernannt.

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Die Abtei des Objekt heute

Opactwo dziś

KLASZTOR

Der bis in unsere Zeit erhaltene Sitz des Abtes entstand in den Jahren 1683/85 als Anbau und Verlängerung des Nordflügels des Klosters. Heute befindet sich darin eine Filiale des Staatlichen Archivs Wrocław. Im Repräsentationssaal der Appartamente des Abtes befinden sich im Gewölbe Fresken mit dem Wappen der Abtei und Ansichten der Zisterzienserklöster in Kamieniec, Lubišż und der Kirche in Bardo. An der Wand des Treppenhauses ist eine Kartusche mit dem Wappen der Abtei.
Das zweite, bestehende Fragment des Klosters ist der umgebaute Teil des Westflügels.

Kontakt:
Archiwum Państwowe
Plac Kościelny 4
57- 230 Kamieniec Ząbkowicki
+48 74 8173540
e-mail:kamieniec@ap.wroc.pl

Die ehemalige Zisterzienserkirche

Sie dient heute als Pfarrkirche und ist der Allerseligsten Jungfrau Maria und dem Apostel Jakobus dem Älteren geweiht. Das Kreuz-Rippengewölbe ziert das Mittel- und die Seitenschiffe, sowie auch das Presbyterium.
Der Hochaltar wurde 1704 von Christoph Königer aus Breslau und dem Tischlermeiter Hanelein aus Neisse errichtet.Charakteristisch für diesen Altar ist die figurale Ornamentik. Die polychromierte Kanzel ist ein hervorragendes Werk der Bildhauerkunst von Christoph Königer aus dem Jahre 1708. Das Gestühl ist aus der zweitten Hälfte des XVII. J.h.
In der Kirche befinden sich viele Seitenaltäre - u.a. der Herz-Jesu-Altar von 1807, der St.Bernard-Altar von 1708, der St.Stanislaus Kostka-Altar, der Altar der Schmerzhaften Muttergottes von 1712 sowie auch Kirchenkapellen: St. Johannes des Täufers, St. Josef, Heilig-Kreuz und St. Maria Magdalena.
Eine Ergänzung der reichen Ausstattung sind die Kreuzwegstationen aus dem Jahre 1820. Die Stationen 1-8 sind von Köppl, die Stationen 9-14 von Froter geschaffen. Die Bilder in den Seitenschiffen zeigen das Leiden des Hern und sind von Valerius Mauroner aus dem XVIII. J.h. Die Vierzehn Nothelfer, auf Konsolen in den Seitenschiffen, sind die Arbeit des Bildhaueres Thomas Weissfeld aus den Jahren 1709-1711. Im Seitenschiff sind auch zwei Epitaphien - des Abtes Gerard Wywoda und eines unbekannten Mitglieds der Familie Schaffgotsch.

Kontakt:
Parafia pw. Najświętszej Maryi Panny i św. Jakuba Starszego.
ul. Kolejowa 20
57-230 Kamieniec Ząbkowicki
tel. (0-74) 817-31-30

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