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Ehrenkomitee:

Bogdan Zdrojewski
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PATRONAT POLSKIEGO
KOMITETU NARODOWEGO
Marianowo

Fot. Andrzej M. Wyrwa
WOIWODSCHAFT: zachodniopomorskie
KREIS: starogardzki
GEMEINDE: Marianowo
DIöZESE: szczecińsko-kamieńska
DEKANAT: Suchań
ERSCHLISSUNGSDATUM: ok. 1248 r.
KASSIERUNG: ? 1534/35 r.
Geschichte

Geschichte die Abtei
     
      Das Kloster der Zisterzienserinnen in Marianowo wurde im Jahre 1248 vom Stettiner Herzog Barmian I und von Rittergeschlechtern - von Osten, von Borg, von Jerichow, von Regedanz gestiftet. Das Kloster wurde der Heiligsten Jungfrau Maria und allen Heiligen geweiht.
      Die Herkunft des Konvents ist nicht bekannt.Sie kamen höchstwahrscheinlich aus Bamberg oder aus Zehdenik in Brandenburg. Davon könnte die Unterordnung unter das Männerkloster in Lehnin zeugen. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass der Konvent aus Stettin kam, wo Herzog Barmin schon 1243 Zisterzienserinnen ansiedelte.
      Der Stiftungsakt wurde in Pyrzyce ausgestellt. Festgestellt wurde, dass das Kloster sehr reich ausgestattet war. Es umfasste 1100 Wlok Ackerland (lWlok=17ha) wovon 600 vom Herzog - und die anderen von den genannten Geschlechtern stammten. Auf diesem Besitz gründeten die Schwestern drei Dörfer: Wierchowo, Lutkowo, Biała Inska. Die Ländereien reichten von Chociwka und Insk bis nach Stargard. Ausser Landschenkungen bekamen die Zisterzienserinnen noch viele Privilegien; u.a. Gerichtsbarkeit, Fischfang in allen Flüssen und Seen auf ihrem Land und die Entbindung von Abgaben der Bewohner für den Landesherren.Wichtig war auch das Privileg des Konvents mit den Ländereien nach eigenem Gutdünken umzugehen. Je nach Bedarf waren Verkauf, Pacht, oder auch Umtausch möglich.
      Herzog Barmin I befreite die Untertanen des Klosters von der Leibeigenschaft, sowie von Diensten und Abgaben - mit Ausnahme der Verteidung des Landes. Das Kloster hatte die höhere und niedere Gerichtsbarkeit mit eigenen Klosterschulzen, sowie Zollfreiheit im Herzogtum.
      Die reiche Ausstattung des Klosters erlaubte den Nonnen in kürzester Zeit, also bis 1265 die Kirche und die Klostergebäude zu errichten.
      Der brandenburgische Markgraf überließ ihnen imJahre 1349 das Dorf Brzeziny, Herzog Warcisław schenkte ihnen 1390 einen Teil des Dorfes Gogolewo - und Hasso von Wedel übergab das Patronat der Kirche in Gogolewo. Für den Preis von siebenhundert Grzywień (1Grzywno=190 gr Silber) - kaufte er 14 Gehöfte mit Ackerland und überließ sie dem Kloster als Aussteuer seiner Tochter, die dem Konvent beitrat.
      Die Nonnen vermehrten ihre Güter auch durch Ankäufe. Von den anwachsenden Landgütern vergaben die Nonnen einen Teil als Lehen, was ihre Einnahmen ebenfalls beträchtlich erhöhte.
      Der Reichtum des Klosters hate Einfluß darauf, dass die Zahl der Nonnen ständig anstieg.Sie kamen aus den bedeutendsten Rittergeschlechtern Pommerns - und brachten als Aussteuer Geld, Gutshöfe oder teilweise auch Dörfer mit. Bekannt ist jedoch auch der Beitritt zweier bürgerlicher Mädchen aus Stargard.
      Zu den vielen Einkünften des Klosters gehörten auch die Patronatsrechte der Kirchen in Wiechowo, Lutkow und Gogolew.
      Bei so vielen Privilegien konnte es nicht ausbleiben, dass die Nonnen auch zu gewissen Abgaben verpflichtet waren. Für den Bischof von Kamien sollten sie jährlich 30 Paar Garnhandschuhe, zwei Barel Stargarder Bier, Obst Getreide und Geflügel abgeben. Später erweiterte der Bischof noch die Pflichten zu seinem Gunsten um Tischwäsche und Bettdecken. Während eines Krieges wurden die Abgaben des Konvents sichtlich erhöht. Die Nonnen mußten einen Kampfwagen mit sechs Pferden und zehn Kämpfern ausrüsten.
      In der zur Arbeit bestimmten Zeit widmeten sich die Nonnen der Gartenarbei und Pfauenzucht, dem Anbau von Heilpflanzen, Gemüse und Blumen. Ausserdem nähten und stickten sie liturgische Gewänder, für die eigene Kirche, aber auch für den Dom in Kamień. Auch Handschuhe Tischwäsche, Ordenskleidung und Skapuliere standen auf dem Programm.
      Im Kloster bestand mit Sicherheit auch ein Scriptorium, in welchem Bücher kopiert und iluminiert wurden.Die Nonnen führten auch eine Bildungsstätte für Töchter aus gehobenen Gesellschaftsschichten.
      Auch für dieses Kloster bedeutete die Reformation das Ende ihres Bestehens. Die Güter gingen erst nach dem Tod der letzten Nonne in den Staatsschatz des Herzog-tums über.
      Im Jahre 1535 begab sich eine Kommission zur Bestandaufnahme und Vorbereitung der Sakularisation. Die Rittergeschlechter Pommerns protestierten dagegen, besonders das stärkste Geschlecht der von Wedel.Sie überzeugten den Herzog dazu, im Kloster ein Stift für unverheiratete Frauen einzurichten. Es wurde bereits 1541 eröffnet und hatte eine strenge Ordnung, die der früheren Klosterregl ähnlich war.Aus den früheren Klostergütern wurde eine Domäne gegründet, welche den Bewohnerinnen der Anstalt den Lebensunterhalt sichern sollte. Im Jahre 1571 bestand diese Domäne aus zehn Dörfern, sowie Einnahmen aus Wirtshäusern, Schmieden und Mühlen. In solcher Form funktionierte das ehemalige Kloster mit Abänderungen des Reglements und Grundsätzen bis zum Jahre 1944 unter der Aufsicht der Familie von Wedel.    
   

↑ Haufen

Die Abtei des Objekt heute

Marianowo heute
   
          Der Klosterkomplex Marianowo ist heute das am besten erhaltene Objekt der Zisterzienserinnen in Westpommern.
   
    Das Kloster

              Von den Klostergebäuden verblieben bis in unsere Zeit der Westflügel und Reste des Ostflügels. Der Westflügel ist derzeitig Sitz der Pfarrei Mariä Unbefleckte Empfängnis.

        Die ehemalige Zisterzienserkirche
   
          Stammt aus der Hälfte des XIII. J.h. und ist die Pfarrkirche Mariä Unbefleckte Empfängnis. Den Inneraum der Kirche schmückt der Hochaltar, eine Kanzel aus dem Jahre 1727 und ein barockes, hölzernes Epitaphium. Das wertvollste Andenken - ein Kruzifix aus dem XIII. J.h. - wird heute im staatlichen Museum in Posen aufbewahrt.

Kontakt:
Parafia Niepokalanego Poczęcia Najświętszej Maryi Panny
ul. Sydonii 3
73-121 Marianowo,
tel : 091 561-38-80
   
    Zisterzienserobjekte
   
        Westlich der Klostergebäude blieben einige Wirtschaftsgebäude erhalten: Die Bäckerei, die Trockenanlage, die Brauerei und die Wagenremise. Im Südwesten, schon ausserhalb des Klostergebäudes gibt es noch heute teilweise erhaltene Gebäude des Meierhofes mit dem Haus des Verwalters der Domäne.
 

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Gallerie

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